Vorgeschichte

Ein aktiver und gut organisierter Arbeitgeberverband der Bäderbetreiber besteht seit Jahren im Welschland (APR). Eine Organisation in der Deutschschweiz ist bis zum 30. Januar 1996 nicht gebildet worden. Ein Informations- und Erfahrungsaustausch war daher relativ beschwerlich und fand höchstens in kleinen Interessengemeinschaften statt.

Bei Sanierungsfragen und baulichen Massnahmen fehlten die nötigen Kontakte zu Spezia-listen und Bäderbetreiber mit einschlägigen Erfahrungen auf dem anstehenden Problemge-biet. Die Ausbildung unserer Bademeister wurde gänzlich dem bestehenden Arbeit-nehmerverband und der IGBA überlassen. Eine Mithilfe anzubieten, Mitverantwortung zu übernehmen und damit auch eine Mitsprache zu erhalten, wurde von vielen Bäderbetrei-bern als erstrebenswert erachtet. Das Auftreten als Einzelner gegenüber Behörden in Sicherheitsfragen, Umweltvorschriften, Rechtsfragen und Versicherungsangelegenheiten war relativ schwach. Viele kommunale und privatrechtlich organisierte Bäderbetreiber sehen sich zunehmend mit Aufgaben und Auflagen konfrontiert, die in der uns eigenen und auch ansonsten liebenswerten schweizerischen Eigenart ”wir machen das auf unsere Weise" nicht mehr, oder nur unbefriedigend gelöst werden können. Vielmehr ist, nicht zuletzt auch unter dem Druck von finanziellen Engpässen, ein Nutzen von Synergien der ”Eigenbrötelei" vorzuziehen.

Aus diesem Grund hatte sich eine Gruppe von 4 Initianten aus der Bäderszene zu einer Gründungsgesellschaft zusammengeschlossen und am 30. Januar 1996 im Hotel Carlton Elite in Zürich zu einer Gründungsversammlung des Verbandes der Hallen- und Freibäder der Deutschschweiz eingeladen.Über 100 Verantwortliche haben sich auf diese Einladung spontan gemeldet und über 60 Teilnehmer haben sich zur Gründungsversammlung ebenso spontan eingeschrieben. Der neugegründete Verband VHF hat sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern zu fördern, die Aus- und Weiterbildung aller Personalgruppen zu unterstützen und die Attraktivität unserer Bäder durch geeignete Massnahmen zu steigern.

Bemühungen um künftige Problemlösungen im Bereich Haftungs- und Rechtsfragen, der Störfallverordnung etc. erhalten durch eine hohe Anzahl von Mitgliedern eine unvergleichsmässig höhere Erfolgschance und gleichzeitig das nötige Gewicht bei der Vertretung dieser Probleme gegenüber Dritten (z.B. Versicherungen etc.). Durch die geplante, enge Zusammenarbeit von Bäderbetreibern und Firmen (auch Unternehmungen im Bädersektor werden als assoziierte Verbandsmitglieder aufgenommen), erhoffen sich die Gründungsmitglieder eine erhebliche Verbesserung und gesteigerte Effizienz bei Problemlösungen im technischen und baulichen Bereich, sowie in Fragen der Betriebs-sicherheit und dem Umweltschutz. Der Vorstand erhofft sich, seine hochgesteckten Ziele, die schliesslich den Benutzern unserer Bäder zugute kommen werden, durch die Mitarbeit, bzw. Mithilfe möglichst vieler Mitgliedern aus der Deutschschweizer Bäderland-schaft baldmöglichst erreichen zu können.

Der Vorstand

Präsident: Thomas Spengler, Direktor der KSS Schaffhausen, Breitenaustrasse 117, 8200 Schaffhausen, t.spengler@kss.ch

Geschäftsführer: Herbert Zehnder, Ringstrasse 15, 8162 Steinmaur, hzehnder@sunrise.ch

Mitglieder:

Dr. Thomas Kirchhofer, Geschäftsleitungsmitglied Kurzentrum Rheinfelden AG, Postfach 339, 4310 Rheinfelden

Christoph Leupi, Ifenthalerstrasse 10, 4633 Hauenstein
Harald Kannewischer, Kannewischer Ingenieurbüro AG, Chamerstrasse 54, 6300 Zug,

Hermann Schumacher, Leiter Abteilung Badeanlagen der Stadt Zürich, Tödistrasse 48, 8002 Zürich

 

 


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